Aktuelles

An dieser Stelle möchten wir Sie über Neuigkeiten informieren:

März 2010: Partizipationstool im Großeinsatz gegen ELENA

Das letztes Jahr entwickelte Partizipationstool für den FoeBuD e.V. befindet sich erfolgreich im ersten Großeinsatz, der auch die PDF-Erzeugungsfunktionen voll ausschöpft. Innerhalb von nur einer Woche haben sich bereits über 20000 Menschen an der vom FoeBuD initiierten Aktion „Verfassungsbeschwerde gegen ELENA“ über das Partizipationstool beteiligt. „Die Software läuft stabil und kommt auch mit den Ansturmspitzen nach Meldungen von verschiedenen Newsportalen gut klar“ kann Marc Kruse, Geschäftsführer von Octet Works, über den Einsatz berichten.

Hintergrund: Mit ELENA, dem „Elektronischen Entgeltnachweis“ wurde eine zentrale Datenbank mit sensiblen Arbeitnehmerdaten errichtet. Das zugehörige Gesetz wurde zum 1. April 2009 rechtskräftig. Für eine Verfassungsbeschwerde gegen ein Gesetz ist eine einjährige Frist einzuhalten. Da der FoeBuD das Urteil gegen die Vorratsdatenspeicherung abwarten wollte, um auf dieses seine Begründung auch gegen die ELENA-Datensammlung aufbauen zu können, blieb nur sehr wenig Zeit für eine anschließende Massenbeteiligung – in früheren Zeiten undenkbar.

Mit dem Partizipationstool ließ sich diese nun dennoch realisieren: Umfangreiches Abtippen von handgeschriebenen Zetteln entfällt. Die Betroffenen können direkt über das Partizipationstool die für die Beteiligung vor Gericht benötigten Vollmachten als PDF-Datei erstellen, ausdrucken und einsenden. Die für das Gericht noch benötigte eindeutige Nummerierung der eintreffenden Vollmachten läßt sich mit dem Scan-Prozeß und einem einfachen Paginierstempel verbinden, so daß die Zuordnung der auf Papier vorliegenden Unterschriften zu den online bereits eingetragenen Daten in einem einfachen Arbeitsschritt vollzogen werden kann.

Wir wünschen dem FoeBuD und allen Betroffenen viel Erfolg vor Gericht.

September/Oktober 2009: „Petitionstool“ wird zum „Partizipationstool“ erweitert

Octet Works hat das für den FoeBuD e.V. entwickelte „Petitionstool“ zum „Partizipationstool“ erweitert. Nun können damit auch andere öffentliche Beteiligungsformen realisiert werden.

Aktuell ist das Programm zur Mitzeichnung eines offenen Briefes zu den Koalitionsverhandlungen im ersten Großeinsatz. Octet Works unterstützt den FoeBuD dabei aktiv.

Juni 2009: Octet Works entwickelt „Petitionstool“ für den FoeBuD

In enger Zusammenarbeit mit dem FoeBuD e.V. hat Octet Works eine Webanwendung entwickelt, die unter dem Namen „Petitionstool“ für kombinierte On- und Offlinebeteiligung bei Petitionen sowie für Verfassungsbeschwerden genutzt werden soll. Sie steht unter https://petition.foebud.org jeder und jedem Interessierten zur Verfügung und befindet sich derzeit im Testbetrieb.

Hintergrund: Bei der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung mussten noch über 34000 Dokumente von Hand erfasst werden. Dies war nur durch immensen ehrenamtlichen Einsatz von Freiwilligen zu schaffen und ist nicht zuletzt aufgrund der Scannermiete für den Bund aus Bürgerrechtsorganisationen nur schwer zu finanzieren gewesen.

Derzeit machen auch Online-Petitionen von sich reden. Mit über 134000 Mitzeichnern ist die von Franziska Heine initiierte Petition Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten derzeit die unterstützerreichste Petition, die es je in Deutschland gegeben hat. Dennoch gibt es auch hierbei Probleme: Bürger werden abgeschreckt an Petitionen über das Petitionssystem des Bundestages teilzunehmen, da dort jeder die Daten der Mitunterzeichner schlicht als Datei herunterzuladen vermag.

An Petitionen darf man sich aber auch nach wie vor auch auf traditionellem Wege beteiligen – sprich: auf Papier und damit ohne direkte Downloadmöglichkeit. Und für Sammelklagen ist eine schriftliche Bevollmächtigung eines Anwaltes nötig. Das Petitionstool wurde entwickelt, um die Online- mit der Offlinewelt für diese Zwecke zu verbinden. Mitzeichner können online die für die Beteiligung nötigen Daten eingeben. Sie erhalten dann eine PDF-Datei, die sie ausdrucken und unterschrieben an den FoeBuD schicken.
Dort wird mit Hilfe eines aufgedruckten Strichcodes der Bezug zu den zuvor erfassten Daten hergestellt, so dass ein umfangreiches Abtippen, wie es zur Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung noch nötig war, entfallen kann. Die so gesammelten Papiere werden dann an die entsprechenden Stellen beim Bundestag oder beim Gericht weitergeleitet.

Mai 2009: cargo support und Octet Works begründen Softwarepartnerschaft

Mit dem Motto „Fair, bezahlbar, leistungsstark“ hat sich die cargo support GmbH & Co. KG auf die Bedürfnisse von Speditions-, Transport- und Industrieunternehmen spezialisiert – und die Octet Works GmbH & Co. KG hat mit ihrer langjährigen Erfahrung eine dazu passende Archivierungsanbindung entwickelt.

Im Bereich Archivierung/Dokumentenmanagement gehen beide Unternehmen nun konsequent gemeinsame Wege: Im Rahmen der jüngst abgeschlossenen Softwarepartnerschaft erweitert Octet Works mit dem Modul cargo support [archiv] die Speditionssoftware cargo support [dispo] um ein leistungsstarkes Dokumentenmanagementsystem.

Sie können dabei Fremdbelege, wie Rechnungen und Frachtbriefe, mit einem Scanner einlesen und mit den Vorgängen in der Speditionssoftware direkt verknüpfen. Ebenso können beliebige Dateien wie Word oder Excel zu den einzelnen Vorgängen angehängt werden. Die komplette Integration ermöglicht eine bequeme Bedienung und unterstützt Sie beim schnellen Wiederfinden archivierter und verknüpfter Dokumente.

Für weitere Informationen bis hin zu einem Überblick als Präsentation über das Internet wenden Sie sich direkt an cargo support: Rufen Sie einfach unter +49 (0)911 / 274142-0 an und vereinbaren Sie einen passenden Termin.